Vor etwa zwei Monaten stellte mir eine Freundin diese Frage im mündlichen Unterricht.

Ich drehte mich um, dachte einen Augenblick nach und fragte halb im Scherz:

„Was meinst du?“

Die Frage weckte tatsächlich mein Interesse. Am Abend setzte ich mich in Ruhe damit auseinander und fragte auch andere Freunde nach ihrer Meinung.

Vor einigen Tagen hatte ich endlich alle Prüfungen und Veranstaltungen der letzten zwei Monate hinter mir. Ich beschloss, mich durch Bücher zu arbeiten, die ich schon lange lesen wollte: Sartres Der Ekel und Camus’ Trilogie des Absurden. Dann sprudelten die Gedanken, und in einem Anflug von Begeisterung entstand dieser Text.

Als ich den fertigen Text begeistert Chouyi zeigte, merkte ich allerdings plötzlich, dass ich die ursprüngliche Frage falsch verstanden hatte. Egal, machen wir weiter.Image

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Camus beginnt Der Mythos des Sisyphos mit dem Satz: „Il n’y a qu’un problème philosophique vraiment sérieux : c’est le suicide“ (Camus 3). „Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“

Natürlich will Camus nicht zum Suizid ermutigen. Im Gegenteil: Über diese Frage eröffnet er ein bejahendes Nachdenken über den Sinn des Lebens. Von diesem Ausgangspunkt aus bemerkte ich, wie unterschiedlich philosophische Schulen darauf antworten, wie man leben und sich zum Leben verhalten sollte. Das fand ich faszinierend. Die Frage rückte erneut in meinen Blick, ich las immer mehr und war immer verwirrter … Aber insgesamt ist das gut, denn ich bin klüger geworden. (Oder?)

Dabei habe ich Gedanken aus Sarah Bakewells Das Café der Existenzialisten und Schopenhauers Betrachtungen über die Nichtigkeit des Daseins aufgegriffen, um einige bescheidene Überlegungen zur Frage beizutragen, ob Suizid Mord ist. Wer diese Bücher gelesen hat, wird manches wiedererkennen.

Zunächst meine Position: Suizid ist kein Mord.

I. Die rechtliche Definition

1.1 Was bedeutet Mord?

Führt man die Überlegungen von Camus und Sartre zusammen, unterscheiden sich Suizid und Mord grundlegend. Suizid ist eine Entscheidung des Einzelnen über das eigene Leben; Mord nimmt einem anderen das Leben. Beide verneinen „Existenz“, doch Suizid verneint das Selbst, Mord den Anderen (Camus 72; Sartre 158).

Unter heutigen Gesichtspunkten lässt sich die Definition von Mord grob anhand dreier Fragen beschreiben:

1. Wird vorsätzlich und rechtswidrig der Tod eines anderen Menschen verursacht?

2. Liegen Vorbedacht und Böswilligkeit vor?

3. Entstehen schwerwiegende Schäden für ein Opfer und eine erhebliche Störung der gesellschaftlichen Ordnung („Homicide Law Reform“ 14)?

1.2 Folgen für spätere Generationen sind nicht zwangsläufig.

Diese Kriterien lassen sich anhand der generationenübergreifenden Weitergabe suizidalen Verhaltens untersuchen. Als hypothetische „Opfer“ können hier die Nachkommen der Person gelten, oder ihr zukünftiges Selbst. Nach einer an Camus angelehnten Überlegung vernichtet Suizid nicht das vergangene Selbst, wohl aber das zukünftige Selbst, das sonst hätte existieren können.

Studien zeigen, dass suizidales Verhalten über biologische, psychische, soziale und Umweltfaktoren zwischen Generationen weitergegeben werden kann. Das geschieht jedoch nicht deterministisch, also nicht zwangsläufig. Komplexe Mechanismen wirken zusammen; individuelles Handeln, gesellschaftliche Interventionen und kulturelle Faktoren können den Kreislauf unterbrechen.

Nach dieser Argumentation fehlen dem Suizid der Vorsatz, die Planung oder Böswilligkeit gegenüber diesen hypothetischen Opfern, welche die Definition verlangt.

Was Auswirkungen innerhalb einer Familie angeht, etwa die Vererbung psychischer Erkrankungen, verbindet die Neurobiologie eine familiäre Suizidgeschichte mit Volumenveränderungen bestimmter Hirnregionen: des prä- und postzentralen Gyrus, des posterioren Parietalcortex, des oberen Schläfengyrus, des Planum temporale und des cingulären Cortex (Wen et al. 141; Oquendo et al. 1123).

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Da diese Folgen nicht zwangsläufig eintreten, belegen sie jedoch nicht, dass Suizid den angenommenen Opfern notwendig schweren Schaden zufügt. In Durkheims Der Selbstmord spiegelt Suizid eine gestörte soziale Integration, etwa beim egoistischen Suizid. Seine eigene Störungskraft für die Ordnung bleibt begrenzt, sofern er keine Nachahmung auslöst, wie beim „Werther-Effekt“ (Durkheim 217). Auch die Beanspruchung öffentlicher Ressourcen ist eine systemische Folge und nicht das subjektive Ziel der Person. Die Auswirkungen auf die Ordnung sind deshalb meist indirekt und unbeabsichtigt.

Damit erfüllt Suizid nicht die rechtliche Definition des Mordes.

II. Der Wandel ethischer Auffassungen zum Suizid

2.1 Aus historischer und religiöser Sicht betrachteten dieser Darstellung zufolge nur jüdische Missionare Suizid als Sünde und verbreiteten auf Grundlage ihrer eigenen Philosophie die Auffassung, er sei ein Verbrechen. Auch heute hören wir Ermahnungen wie „Suizid ist die Wahl eines Feiglings“ oder „Suizid bedeutet Weglaufen“. Für mich unterscheidet sich das im Kern kaum. Voltaire sah darin dagegen einen Sieg über die Natur und kein Zeichen von Feigheit (Voltaire 142).

In Europa reicht die Ablehnung des Suizids bis in die antiken Sklavengesellschaften zurück. Im alten Griechenland konnten etwa Titel und Vermögen eines durch Suizid Gestorbenen eingezogen und eine ehrenvolle Bestattung verweigert werden (Schopenhauer 149). Auch ohne Beleg aus der Bibel konnten die Verantwortlichen ihm den Stempel des Verbrechers aufdrücken.

Ich sehe darin vor allem eine Abschreckung oder einen Strafpräzedenzfall. Wie Schopenhauer fragt: Wer selbst den Tod nicht mehr fürchtet, wird der sich noch um rechtliche Sanktionen sorgen (Schopenhauer 150)? Überlebende zu bestrafen wirkt eher wie eine Strafe für den „misslungenen Versuch“ als für das Motiv oder für einen „Mord“.

Sokrates und Aristoteles betrachteten Suizid als Missachtung der Götter und als Unrecht gegenüber Gesellschaft und Staat. Aristoteles forderte darüber hinaus Maßnahmen zur Bestrafung der Person und ihrer Familie (Aristoteles 1138a10–15). Aus dieser Sicht verletzte Suizid tatsächlich das Gesetz. Dennoch bleibt unklar, ob das Delikt „Mord“ hieß. Ironischerweise wählte Sokrates nach seiner Verurteilung wegen Gottlosigkeit selbst den Tod; auch Aristoteles soll durch Suizid gestorben sein.

In den folgenden Jahrhunderten äußerten sich viele Philosophen dazu. Epikur lobte den Suizid, während die Stoiker ihn als edle Heldentat darstellten, besonders in Senecas Schriften. Der römische Philosoph Seneca sah darin auch eine Befreiung von Leiden und Altersgebrechen. Bloß monoton weiterzuleben genüge nicht: Man müsse gut leben. Ein kluger Mensch sollte an die Qualität seines Lebens denken, nicht an dessen Länge (Seneca, Briefe 70.4–5). Übrigens war das die Aussage, die mich bei meiner Beschäftigung damit am stärksten berührte.

In Indien gab es Suizid auch als religiöse Handlung, etwa Sati, den Tod einer Witwe auf dem Scheiterhaufen des Ehemanns, oder Jal Samadhi, das Versenken im Ganges. In diesem kulturellen Kontext unterscheidet er sich offensichtlich von kriminellem Mord. Auch in Dramen wie Der Waise aus dem Hause Zhao und Mahomet enden edle Figuren durch eigene Hand. Macht sie das schuldig? Ihr Tod bringt vielmehr Werte zum Ausdruck: Cheng Yings märtyrerhafter Suizid verkörpert etwa konfuzianische Treue und Rechtschaffenheit.

Angesichts zahlreicher Suizide unter Christen widersprachen zunächst Augustinus und später Thomas von Aquin dieser Praxis. Ihre Argumente beherrschten nahezu das ganze europäische Mittelalter.

2.2 Die Befreiung des Denkens nach der Aufklärung

Der Erste, der zu behaupten wagte, Suizid sei kein Verbrechen, war im 18. Jahrhundert Hume.

Seit dem 11. Jahrhundert galt Suizid nach englischem Recht als schweres Verbrechen. Ein Leichenbeschauer musste entscheiden, ob ein Tod Gottes Wirken oder ein persönliches Verbrechen war. Davon hing ab, ob das Vermögen an die Hinterbliebenen fiel oder vom Staat eingezogen wurde.

In Über Selbstmord kritisierte Hume das englische Recht. Der Essay erschien erst nach seinem Tod und wurde sofort verboten; nur wenige Exemplare wurden heimlich zu hohen Preisen verkauft. Einige seiner Hauptgedanken:

„Erstens: Wenn Suizid die natürliche Ordnung stört, dann tut die Rettung eines Lebens das ebenfalls. Ein Stein droht jemandem auf den Kopf zu fallen; du lenkst ihn ab und verlängerst das Leben. Damit unterbrichst du den natürlichen Lauf und greifst in Gottes besonderen Bereich ein. Eine solche Behauptung wäre offensichtlich absurd.

Zweitens: Suizid muss der Gesellschaft nicht schaden. Der Betroffene zieht sich aus ihr zurück und steht nicht länger mit ihr in Verbindung.

Drittens: Suizid muss nicht gegen die Interessen des Betroffenen verstoßen. Unglück kann das Weiterleben nicht mehr lohnenswert erscheinen lassen“ (Hume 145–146).

Der bekanntere Kant begründet dagegen mit vernünftigen, nichtutilitaristischen und nichttheologischen Argumenten ein absolutes Suizidverbot (Kant 4:421).

Camus entwickelt auch den Begriff des „philosophischen Selbstmords“: Man erkennt die grundlegende Sinnlosigkeit, redet sich aber dennoch ein, es gebe einen Wert, dem man sich bedingungslos widmen müsse (Camus 54). Anders als körperlicher Suizid ist das ein geistiges Ausweichen. Camus lehnt es ab, weil es vor dem Absurden flieht, anstatt ihm aktiv zu widerstehen. Nach dieser Deutung handelt ein Selbst, bei dem Subjekt und Objekt vollständig zusammenfallen; es ist eine Befragung des eigenen Ichs. Insofern es den eigenen Wert verneint, lässt sich philosophischer Suizid formal als Mord bezeichnen – aber nur formal. Ob der Gedanke richtig oder falsch ist, lässt sich hier nicht entscheiden; er bleibt ein ergänzender Gesichtspunkt.

In seinen Betrachtungen über die Nichtigkeit des Daseins führt Schopenhauer viele Argumente zur Verteidigung von Suizidenten an und äußert sich anerkennend über die Handlung. Zugleich benennt er ihre metaphysischen Grenzen: „Suizid bietet nur scheinbare, keine wirkliche Befreiung. Er zerstört nicht den Willen selbst, sondern nur dessen Erscheinung zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort“ (Schopenhauer 289).

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Suizid lässt sich deshalb schwer mit einem einfachen Ja oder Nein bewerten. Fest steht für mich jedoch: Er sollte keine strafrechtliche Verurteilung begründen, erst recht keine wegen „Mordes“.

Schon die früheren strafrechtlichen Vorwürfe waren gezwungen. Unrecht an der Gesellschaft, Missachtung der Götter – beruht das nicht auf selektiver Auslegung? Aus Sartres Sicht könnte Suizid sogar als negative Folge gesellschaftlicher Entfremdung und als falsche Entscheidung verstanden werden.

In meiner Frage „Ist Suizid Mord?“ kann „Mord“ auch als spätere Wirkung verstanden werden, als Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen. Weshalb mich dieses Argument nicht überzeugt, habe ich im ersten Teil erklärt.

Schopenhauer beschreibt Suizid dagegen als respektable Handlung, nicht als Zeichen der Sünde. Er nennt ihn auch ein ungeschicktes Experiment, das klären soll, was nach dem Tod mit menschlicher Erkenntnis und Existenz geschieht (Schopenhauer 287). „Ungeschickt“ ist es, weil mit dem Tod auch das Bewusstsein endet, das die Antwort erfahren könnte. Frühere Strafgesetze untersuchten weder Folgen noch Motive hinreichend und hatten keine überzeugende Grundlage in der Schrift. Menschen dürfen deshalb fragen, was einem Prediger das Recht gibt, die Kanzel zu besteigen, die Toten schuldig zu sprechen oder Menschen, die freiwillig gingen, eine ehrenvolle Bestattung zu verweigern. Ähnlich wie Hume vertritt diese Sicht außerdem, Suizid könne mitunter gesellschaftliche Lasten mindern und deshalb Anerkennung verdienen.

Aus diesen verschiedenen Perspektiven lässt sich die Frage nicht vorbehaltlos mit Ja oder Nein beantworten. Im Werte- und Rechtsverständnis moderner Gesellschaften wird Suizid jedoch in der Regel nicht mehr als Verbrechen behandelt. Beihilfe zum Suizid kann in manchen Rechtsordnungen hingegen als Mord gelten.

Zur Klarstellung: Die philosophischen Debatten von der griechischen und römischen Antike bis zur Gegenwart betreffen nicht nur das Ende des Lebens, sondern sein Wesen. Dies ist eine rein akademische Erörterung und kein Aufruf zum Handeln.

III. Eine existenzialistische Sicht: Suizid als Entscheidung über das Leben

Damit haben wir die ernste Frage des Suizids eigentlich weitgehend besprochen. Wenn wir aber schon so weit sind, möchte ich zum Abschluss noch ein paar Gedanken ergänzen. (Jetzt wird es etwas schwierig.)

Wer Philosophie kennenlernt, kann verwirrt, begeistert oder orientierungslos werden. Der Existenzialismus deutet an, dass Authentizität und die Ansprüche des Menschen an das Leben die Möglichkeit eröffnen, durch eigenes Bemühen Wahrheit und Freiheit zu gewinnen. Doch damit gehen grenzenlose Angst und Beklemmung einher.

Sartre fasst es in einem Interview so zusammen: „Es gibt keinen vorgezeichneten Weg, auf dem ein Mensch sich retten kann; er muss seinen Weg fortwährend selbst schaffen“ (Sartre 15). Schaffen bringt Freiheit, aber zugleich unsichtbare Verantwortung. Wir können sie nicht mehr anderen zuschieben. Die Hoffnung ruht auf uns selbst, und genau diese Verantwortung macht uns Angst.

Nach Sartres Logik ist auch Suizid ein Akt der Selbsterschaffung. Wenn die Verantwortung, „einen Weg zu schaffen“, zu schwer wird, kann er als Lebensentscheidung erscheinen. Doch diese Entscheidung vernichtet jede künftige Möglichkeit von Freiheit. Existenzialistisch gesehen wirkt sie deshalb wie ein gescheitertes Schaffen: nicht Widerstand gegen das Absurde, sondern Kapitulation.

Doch damit ist seine Bedeutung nicht erschöpft.

Ich schweife etwas ab. Worauf ich hinauswill: Philosophie ist keine Antwort, sondern Übung. Wir lernen sie nicht nur, um Wissen oder Weisheit anzuhäufen. Indem wir philosophisch über die Unbeständigkeit des Lebens nachdenken, schulen wir uns. Auch Stoiker und Epikureer der Antike praktizierten Philosophie als Lebensform. Sie glaubten, dadurch widerstandsfähiger, unabhängiger von Umständen und besser vorbereitet auf Trauer, Angst, Zorn, Enttäuschung und Unruhe zu werden.

Nietzsche geht weiter: Nicht die erhabenen moralischen oder theologischen Ideale der traditionellen Philosophie brauchen wir, sondern eine tiefgehende Kritik an Kultur und Geschichte. Philosophische Erkenntnis lässt sich als Untersuchung unserer eigenen moralischen Genealogie verstehen. So gesehen ist Philosophie weder reine Gelehrsamkeit noch eine Sammlung billiger Selbsthilfetricks. Sie ist eine Übung, durch die wir weiter wachsen und lernen, als vollständige Menschen verantwortlich zu leben (Bakewell 28). Sie lässt uns vielleicht nicht über uns hinausgehen, hilft uns aber, unsere Illusionen zu erkennen, uns selbst zu verstehen und lebendiger und entschlossener zu leben. Auch wenn wir die Sinnlosigkeit des Lebens anerkennen, können wir es leidenschaftlich führen.

Damit sind wir wieder beim Mythos des Sisyphos: Zu erkennen, dass das Leben keinen vorgegebenen Sinn hat, eröffnet gerade die Möglichkeit, wirklich zu leben.

Die Welt hat keinen inhärenten Sinn, das Leben ebenso wenig. Trotzdem können wir es erfahren. Selbst in einer absurden Welt, in sinnloser Wiederholung, müssen wir uns widersetzen, unsere Existenz bejahen und Authentizität verwirklichen. Das weist auf die mutigere Entscheidung: Mit offenen Augen, unter der Last der Freiheit, den Stein weiter bergaufzuschieben.

Wie Camus schreibt:

„Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

"Il faut imaginer Sisyphe heureux."



Literatur (in der Reihenfolge der Erwähnung)

Albert Camus. Le Mythe de Sisyphe. Gallimard, 1942.

Jollant, F., Wagner, G., Richard-Devantoy, S., Köhler, S., Bär, K.-J., Turecki, G., & Pereira, F. (2018). Neuroimaging-informed phenotypes of suicidal behavior: A family history of suicide and the use of a violent suicidal means. Translational Psychiatry, 8(1), 120. https://doi.org/10.1038/s41398-018-0170-2

Mann, J. John, and Dianne Currier. "Stress, Genetics and Epigenetic Effects on the Neurobiology of Suicidal Behavior and Depression." European Psychiatry, vol. 25, no. 5, 2010, pp. 268-271.

O’Reilly, L. M., Kuja-Halkola, R., Rickert, M. E., Class, Q. A., Larsson, H., Lichtenstein, P., & D’Onofrio, B. M. (2020). The intergenerational transmission of suicidal behavior: An offspring of siblings study. Translational Psychiatry, 10(1), 173.

Wen, Xiao, et al. "Brain Structural and Functional Signatures of Multi-Generational Family History of Suicidal Behaviors in Preadolescent Children." Molecular Psychiatry, vol. 1, no. 10, 2023, pp. 782-91.

Wen, Xiao, et al. "Associations of Bullying Perpetration and Peer Victimization Subtypes with Preadolescent's Suicidality, Non-Suicidal Self-Injury, Neurocognition, and Brain Development." BMC Medicine, vol. 21, no. 1, 2023, p. 141.

Durkheim, Émile. Suicide: A Study in Sociology. Translated by John A. Spaulding, Routledge, 2002.

Schopenhauer, Arthur. The World as Will and Representation. Translated by E. F. J. Payne, Dover Publications, 1966.

Aristotle. Nicomachean Ethics. Translated by W.D. Ross, revised by J.O. Urmson, The Complete Works of Aristotle, edited by Jonathan Barnes, vol. 2, Princeton UP, 1984, pp. 1729-1867.

Augustine. The City of God against the Pagans. Translated by R.W. Dyson, Cambridge UP, 1998.

Seneca, Lucius Annaeus. *Epistles 66-92.* Translated by Richard M. Gummere, Harvard UP, 1920. Loeb Classical Library 76.

Thomas Aquinas. Summa Theologica. Translated by Fathers of the English Dominican Province, Benziger Bros., 1947. Christian Classics Ethereal Library, www.ccel.org/ccel/aquinas/summa.html.

Hume, David. "On Suicide." Essays on Suicide and the Immortality of the Soul, 1783.

Hume, David. Essays on Suicide and the Immortality of the Soul. Edited by John Vladimir Price, Thoemmes Press, 1992.

Bailey, Joanne. Death and the Marginalized: Suicide in Early Modern England. Oxford UP, 2018.

Murray, Alexander. Suicide in the Middle Ages, vol. 2. Oxford UP, 2000.

Kant, Immanuel. Groundwork of the Metaphysics of Morals. Translated by Mary Gregor, Cambridge UP, 1998.

Bakewell, Sarah. At the Existentialist Café: Freedom, Being, and Apricot Cocktails. Other Press, 2016.

Sartre, Jean-Paul. Interview by C. Grisoli. The Last Chance: Roads of Freedom IV, 1945, p. 15. Originally published in Paru, 13 Dec. 1945.



Noch ein Wort. Eigentlich wollte ich den fertigen Text noch einmal auf Englisch schreiben, auch ein bisschen, um anzugeben. Aber meine Fähigkeiten haben Grenzen … Außerdem würden vermutlich nur wenige einen rein englischen Text aufmerksam lesen.ImageImage Auf Chinesisch versteht man wenigstens beim Überfliegen ungefähr, worauf ich hinauswill. (Hoffentlich!) Eigentlich sollte ich auch endlich mein Layout verbessern.

Außerdem habe ich dieses Konto schon viel zu lange liegen lassen. Eine englische Neufassung würde mich bestimmt ewig beschäftigen, während dieser Text an einem einzigen Tag entstand. (Nicht schlecht, oder?Image)

Vor allem finde ich die Frage wirklich interessant. Ich wollte einfach ein paar eigene Gedanken festhalten und teilen. :D

Also: Danke fürs Lesen. ❤️